Forst (Lausitz),

Sprechfunkausbildung in Forst (Lausitz)

„Heros Forst 86 kommen.“ So schallte es über die Rufgruppe des Ortsverbandes Forst (Lausitz) am vergangenen Wochenende mehrfach.

Unter den vorgeschriebenen Corona-Maßnahmen trafen sich die Helferinnen und Helfer am 29. Januar 2022 in unserer Liegenschaft zu einer Funkausbildung.
Der Umgang mit den Funkgeräten hört sich erstmal gar nicht so schwer an, das ist es auch nicht, aber es sind einige Spielregeln zu beachten. Schließlich befinden wir uns hier in Funkverkehrskreisen für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, kurz BOS.

In diesen Grundlagen werden alle Mitglieder im THW in der Grundausbildung, in der entsprechenden Bereichsausbildung Sprechfunk unterwiesen und ausgebildet. Diese Grundkenntnisse frischten wir in unserer Sprechfunkausbildung, angelehnt an die Bereichsausbildung, am Vormittag im großen Schulungsraum auf. Hierzu gehörten die Grundlagen mit Begriffsdefinitionen und Betriebsarten, Betriebssprache und Verkehrsabwicklungen, die Funkrufnamenregelung im THW, sowie zu verwendende Betriebsunterlagen.
Erste praktische Übungen folgten noch vor der Mittagspause im Schulungsraum, wo die Bedienung der digitalen Handsprechfunkgeräte erläutert und angewendet wurden. Dabei war es wichtig den Rufgruppenwechsel in den verschiedensten Varianten und die Standortabfrage zu besprechen.

Am Nachmittag wurden die Fahrzeuge von unserem Ortsverband mit je zwei Helferinnen/Helfern besetzt und die praktische Funkübung im Stadtgebiet und der Umgebung durchgeführt. Hierzu wurden vorher auserkorene Standorte angefahren, wodurch die Fahrzeugbesatzungen kleine Aufgaben, wie das Ermitteln von Wasserentnahmestellen oder Öffnungszeiten von Einrichtungen und Gebäuden, Zählen von Postfächern an Packstationen und Toren von Feuerwehrgerätehäusern zu erledigen und an den Ortsverband über Funk zu übermitteln waren. Da der Part der Kartenkunde zu einer späteren Ausbildung intensiv besprochen werden soll, wurde in der praktischen Funkübung die Möglichkeit des Radwandernetzes im Landkreis Spree-Neiße genutzt und an verschiedenen sogenannten Kontenpunkten die Aufgabe gestellt einen weiteren Knotenpunkt über die vorhandene Karte zu ermitteln und anschließend anzufahren. Zwischendurch bekamen die Fahrzeugbesatzungen auch mal die Aufgaben in eine andere Funkrufgruppe zu wechseln, wozu wir die 3 Rufgruppen unserer Regionalstelle freundlicherweise nutzen konnten.

Nach zwei Stunden im Gelände unterwegs kamen alle Glücklich, Gesund und gut in der Verwendung der Funkgeräte aufgefrischt in den Ortsverband zurück. Fazit dieser zwei Stunden: eine super Öffentlichkeitsarbeit im Stadtgebiet.


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